Gabenzaun

Datum:
1. Apr. 2020
Von:
Team der Diözesanstelle

Die Idee ist einfach und wirkungsvoll: Wer hat, der gibt. Wer braucht, der nimmt. Kontaktlos, bedarfsgerecht und unkompliziert. Von Mensch zu Mensch. An dem Gabenzaun in Nuess-Norf können Spender fertig verpackte und gut beschriftete Tüten mit haltbaren und verpackten Lebensmitteln, haltbarem Obst und Gemüse und Hygieneartikeln hängen. Wer etwas braucht, darf sich zwischen 10 und 18 Uhr eine Tüte pro Tag nehmen. Diese Idee wurde in Kooperation mit der Gemeinde St. Andreas Norf initiiert.

Ergänzt wird die materielle Hilfe um eine emotionale Stütze für die Norferinnen und Norfer. Jan-Philipp Büchler, Mitglied des Kirchenvorstands, und Anita Wermeister, Vorsitzende des Gemeindeausschusses, haben dazu die Idee einer Fürbittenwand entwickelt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Fürbitten wasserfest verpackt an den Zaun zu hängen. Sie werden regelmäßig abgenommen und von Priestern und Mitgliedern der Gemeinde in ihr Gebet genommen.

Markus Rischen, Pastoralreferent der Apostelpfarren, zu denen auch die St.-Andreas-Kirche gehört, denkt bereits darüber nach, wie man die Fürbittwand auch weiterführen kann, wenn das öffentliche Leben wieder möglich ist und die Gottesdienste wieder stattfinden: „Die Fürbittwand spiegelt den Sinn von Fürbitten wider: Es geht darum, die Sorgen und Nöte der Menschen aufzugreifen und nicht irgendwelche Sätze aus Büchern vorzulesen.“

Ergänzt wird die Fürbittwand durch wöchentliche Impulse durch das Pastoralteam. An der Kirchentür können sich Gläubige jeden Sonntag einen Hoffnungsbrief mitnehmen, der ihnen Mut und Kraft in diesen schweren Zeiten spenden soll.

Für weitere Informationen steht Pastoralreferent Markus Rischen aus Neuss zur Verfügung.