Fußwaschung

4. Apr 2020
Team der Diözesansstelle

Der Gründonnerstag steht ganz im Gedenken an das Mahl, dass Jesus mit seinen Jüngern am Abend vor seinem Tod am Kreuz gehalten hat. In der Liturgie, die an Gründonnerstag gefeiert wird, nimmt die symbolische Fußwaschung einen wichtigen Raum ein.

Gerade Familien mit Kindern können die Fußwaschung als ein Gestaltungselement für eine kleine Hausliturgie nutzen. Dazu wird in der Wohnung an einem geeigneten Ort eine festliche Atmosphäre hergestellt und die Hausgemeinschaft versammelt sich um eine Kerze, die Bibel und ein Kreuz.

Der Bericht vom letzten Abendmahl wird aus dem Johannesevangelium (Joh 13, 1–15) vorgelesen oder nacherzählt. Dann wäscht jede und jeder einem anderen die Füße. In einem kurzen Gespräch tauschen alle darüber aus, wie sie das Fußwaschen erlebt haben. Es wird gemeinsam darüber gesprochen, was Jesus mit der Fußwaschung zum Ausdrucken bringen wollte. Fürbitten, die den Familienmitgliedern auf dem Herzen liegen, das Vaterunser, andere (auch selbst formulierte) Gebete, Lieder und der Segen können weitere Elemente dieses Gottesdienstes sein.