Mundschutz-Masken selber nähen

Datum:
1. Apr. 2020
Von:
Team der Diözesanstelle

Ein Mundschutz kann Leben retten: Der Virologe Christian Drosten von der Charité Berlin hat in einem Interview mit dem NDR bekräftigt, dass das Tragen von Mundschutz gesellschaftlich sinnvoll ist: “Man denkt immer, man schützt sich selbst mit der Maske, in Wirklichkeit schützt man aber andere.”

Es gibt verschiedene Gruppen und Initiativen, die sich zusammenschließen, um Mundschutz-Masken zu nähen. Hier finden Sie den Aufruf zu einer Aktion des „Kolpingwerk Diözesanverband Köln“.

Mit Kolping durch die Corona-Krise

„Wir nähen für Euch: Mundschutz-Masken für HelferInnen! 
Viele Ehrenamtliche kaufen für Mitmenschen ein, liefern Essen aus und unterstützen Menschen in Quarantäne. Mit dem Mundschutz kann die Tröpfchenübertragung beim Kontakt zu anderen Menschen vermindert werden und leistet einen Beitrag dazu, dass wir diese schwierige Zeit gemeinsam besser überstehen.

Wenn Ihr mitnähen wollt, könnt Ihr bei uns ein Nähset für Eure Kolpingsfamilie bestellen: info@kolping-koeln.de
Inhalt: 1 Meter orangener Stoff und passendes Schrägband für 16 Mundschutzmasken.

Und dann heißt es: Ran an die Nähmaschinen! Ihr könnt den Mundschutz an alle verschenken, die sich für andere engagieren oder einfach einen Beitrag leisten, dass sich das Virus beim Einkaufen oder anderen nötigen Kontakten nicht verbreitet.

Wenn Ihr selber schon Zuhause loslegen wollt und Stoff vorhanden ist, dann kommt ihr hier zu Anleitung:

https://youtu.be/JIUTJEHZ3LU

Mundschutz nähen im Rhein-Erft

Die derzeitige Corona-Krise hat auch eine Welle der Hilfsbereitschaft hervorgerufen. Das zeigt sich aktuell auch beim Thema Mundschutz. Aufgrund der derzeitigen Lieferengpässe werden für risikoarme Bereiche Mundschutze selbst genäht. Auch der Caritasverband Rhein-Erft benötigt dringend diesen sogenannten Behelf-Mund-Nasen-Schutz.

Wer Interesse an der Herstellung von Mundschutzen hat, kann sich unter der E-Mail-Adresse mundschutz@caritas-rhein-erft.de an den Caritasverband wenden. Hier bekommen die Freiwilligen Nähanleitungen, Details zum verwendbaren Stoff und ähnliche Informationen. „Wir benötigen Hilfe, möchten aber nicht dass jeder nun munter drauflos näht“, erklärt Pressesprecher Kaspar Müller-Bringmann. „Wer uns per E-Mail kontaktiert, erhält alle Informationen, die er benötigt. So regeln wir auch die risikoarme Übergabe der Masken“, betont der Sprecher.